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Wenn Menschen mit angeborenen Stoffwechselerkrankungen das Erwachsenenalter erreichen, treten häufig neuartige Probleme auf. Ihre Ansprüche ändern sich, aus Beruf und Partnerschaft erwachsen andere Fragen, als sie aus ihrer Kindheit zu beantworten gewohnt sind.
Einige der Stoffwechselerkrankungen erfordern bei Erwachsenen andere Therapieformen oder Zielwerte als in der Kindheit. Manchmal kommen neue Erkrankungen hinzu. Es kann auch sein, dass eine langjährige Diätform Komplikationen hervorruft. Eine ausführliche Beratung bei Kinderwunsch und eine Begleitung während einer Schwangerschaft sind notwendig.
Der Übergang von der kinderärztlichen Fürsorge in die Betreuung durch Ärzte verschiedener Fachrichtungen ist manchmal nicht leicht. Der Begriff „transition medicine" fasst diesen Prozess mit seinen Schwierigkeiten zusammen. Eine sehr enge Zusammenarbeit von „Erwachsenenmedizinern" mit pädiatrischen Kollegen kann den Anforderungen dieses Übergangs Rechnung tragen.
Die ASIM hat den Zweck, die wissenschaftliche und praktisch-ärztliche Arbeit, Fortbildung sowie die Forschung auf dem Gebiet der angeborenen Stoffwechselstörungen im Erwachsenenalter zu fördern und Einrichtungen, die sich mit diesen Stoffwechselstörungen beschäftigen, zu unterstützen. Ein weiteres Ziel ist die Beratung und Information von Ärzten, Pflegepersonal, Behörden und Öffentlichkeit über Wesen und Behandlung angeborener Stoffwechselstörungen im Erwachsenenalter.
Die ASIM vertritt eine Subspezialität in der Inneren Medizin; als solche strebt sie eine enge Zusammenarbeit mit nationalen Gesellschaften für Innere Medizin und mit anderen naturwissenschaftlichen Gesellschaften und Arbeitsgemeinschaften, besonders der Arbeitsgemeinschaft für pädiatrische Stoffwechselstörungen (APS), an.
Die ASIM ist ein eingetragener Verein (e.V.) am Amtsgericht Frankfurt und ist vom Finanzamt Frankfurt am Main als gemeinnützig anerkannt.